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Warum Warschau eine Reise wert ist!

7 Gründe die polnische Hauptstadt zu besuchen:

Warschau – nicht gerade die Stadt, die einem sofort einfällt, wenn man an aufregende Metropolen in Europa denkt. Auch ich muss zugeben, dass ich nur nach Warschau geflogen bin, weil ich dort eine Freundin besuchen wollte. Aber die Stadt hat mich vollkommen begeistert!


Fakten Warschau:

Einwohnerzahl: ca 1,7 Millionen Menschen (Stand: 31. 12. 2010)
Fläche: 520 Quadratkilometern
Sprache: Polnisch
Währung: Zloty
Klima: Übergangszone maritimes und kontinentales Klima
kalte Winter und warme Sommer
kältester Monat Januar, wärmster Monat Juli
Flughafen: Chopin-Flughafen und Flughafen Modlin
öffentliche Verkehrsmittel: Bussen, Straßenbahnen, S-Bahn, U-Bahn

Quelle: www.my-entdecker.de/2012/06/26/die-wichtigsten-zahlen-und-fakten-zu-warschau (Stand 21.11.15)

 

 

1. Die Altstadt

Warschaus Altstadt wurde im zweiten Weltkrieg von den deutschen Truppen zerstört und in den 50er Jahren liebevoll wieder aufgebaut. Seit 1980 ist die Altstadt ein UNESCO Weltkulturerbe.
Mittelpunkt der Altstadt ist der Marktplatz, umrandet von wunderschönen alten Häusern.

Vor dem Schloss liegt der Schlossplatz, der durch seine markante dreieckige Form auffällt. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Weichsel. Das Warschauer Königsschloss und die Sigismundssäule dominieren den Platz.

Ein Spaziergang durch die atemberaubende Altstadt ist eine Reise wert.

www.warschau.info/altstadt-in-warschau/

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2. Das Nachtleben

Warschau hat unzählig viele Bars, Pubs und Clubs. Man ist nie weit weg von einem leckeren Drink oder einer tollen Party, ganz egal welcher Wochentag es ist. Allerdings verliert man bei einer solchen Fülle auch sehr leicht den Überblick.

Welche Party ist die beste? Welcher Club der aufregendste? Wo ist wann was los? Welche Bar ist die außergewöhnlichste? Wie habe ich die beste Partynacht in Warschau?
In der polnischen Hauptstadt pulsiert das Nachtleben. Täglich werden neue Clubs zum „Place-to-be“ auserkoren und sind wenig später schon wieder out.
Der Trick ist sich nicht unter Druck setzen zu lassen.
In Warschau ist für jeden etwas dabei. Jede Subkultur hat ihre Clubs und Bars. Überall findet man tolle Treffpunkte.
Rennt nicht der besten Party hinterher oder versucht krampfhaft in den angesagtesten Club zu kommen.
Ist man auf der suche nach etwas Bestimmten ist es sinnvoll sich vorab zu informieren, mich sich Enttäuschungen und vor allem verschwendete Zeit zu ersparen.
Falls man aber einfach mal einen Blick in das Nachtleben werfen möchte, dem kann ich nur empfehlen sich einfach treiben zu lassen.


3. Die Architektur

Warschaus Skyline ist außergewöhnlich. Jahrhunderte alte Gebäude, Bauwerke aus Sowjetzeiten und hoch moderne Neubauten stehen hier Seite an Seite.
Hier prallen Gegensätze aufeinander und das Bild, das dabei entsteht ist auf jeden Fall einen Blick wert.
Besonders bemerkenswerte Gebäude:

Kulturpalast
Der Kulturpalast ist das höchste Gebäude Polens. Es war ein Geschenk der Sowjetunion an Polen und das sieht man auch. Steht man davor fühlt mach sich fast als könnte jeden Augenblick Lenin hinaus spazieren. Dementsprechend unbeliebt war das Gebäude früher. Heute gilt es allerdings als Wahrzeichen der Stadt.
Kleiner Tipp: Von der Sonnernterasse hat man einen tollen Blick auf die Skyline von Warschau. 

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Warschauer Königsschloss
Das Warschauer Königsschloss war, wie es der Name bereits vermuten lässt, früher der Sitz der polnischen Könige in Warschau. Im zweiten Weltkrieg wurde es zerstört, aber zusammen mit der Altstadt wieder aufgebaut und heute ein UNESCO Weltkulturerbe.

Ziotta 44

Das 194 Meter hohe, von Daniel Libeskind entworfene Hochhaus befindet sich gegenüber vom Kulturpalast und beherbergt unter anderem ein Einkaufscenter und ein Hotel. Aufgrund von Finanzierungsproblemen stand der Bau mehrere Jahre still und wurde erst kürzlich wieder aufgenommen.



4. Zahme Eichhörnchen

Mitten in Warschau liegt der Łazienkowski Park. Die Attraktion hier: zahme Eichhörnchen!
Generationen von Omas und Opas haben mit ihren Enkelkinder die kleinen Nager gezähmt, wie anderorts Tauben. (zumindest in meiner Vorstellung :P )
Kauft euch ein paar Nüsse oder Kracker am nächsten Kiosk und macht einen gemütlichen Spaziergang durch den Park.
Mit etwas Glück könnt ihr ein kleines putziges Eichhörnchen aus der Hand füttern.



5. Kunst in der Stadt

Für jeden, der sich für Kunst begeistern kann, ist Warschau auf jeden Fall eine Reise Wert. Die Stadt beherbergt nicht nur einige eindrucksvolle Museen, sondern hat auch auf der Straße eine Menge zu bieten.

Von Streetart bis hin zu wahrhaft berühmten Skulpturen (Regenbogen), in Warschau findet man fast alles.

Die bekanntesten Kunstmuseen in Warschau sind:
Schloss Wilanow

National Museum of Warsaw
Zacheta Gallery
Center of Contemporary Art


Da es mir in der kurzen Zeit in Warscahu nicht möglich war alle Museen zu besuchen, hier die Bewertung von Tripadvisor:
https://www.tripadvisor.de/Attractions-g274856-Activities-c49-t28-Warsaw_Mazovia_Province_Central_Poland.html

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6. Der Preis

Ein unschlagbares Argument für eine Reise nach Warschau ist der Wechselkurs Sloti/ Euro
Ein Euro ist mehrere Sloti wert.

Hier mehr Informationen zum aktuellen Wechselkurs:
https://bankenverband.de/service/waehrungsrechner/



7. Die Menschen

Warschau ist eine bunte Stadt. Menschen aus unzähligen Kulturen leben hier zusammen. Die Warschauer sind freundlich und hilfsbereit. Erstaunlich viele sprechen oder verstehen zumindest Englisch. Aber vor allem ist Warschau eine junge und alternative Stadt in der sich jeder „Hipster“ pudelwohl fühlen wird.


2.12.15 12:19


Mit dem Zug durch Italien

Wer in Deutschland schon einmal Zug gefahren ist, weiß wie Nerven aufreibend das sein kann. „Pünktlich wie ein deutscher Zug “ ist schon lange kein treffendes Sprichwort mehr. Verspätungen und Ausfälle sind an der Tagesordnung. Auch der Komfort lässt zu wünschen übrig. Nicht selten sind die Züge völlig überfüllt. Wer nicht bereit ist, für einen reservierten Sitzplatz drauf zu zahlen darf stundenlang im viel zu engen Gang stehen. Klimaanlagen und Heizungen scheinen immer auf Antarktis oder Sahara eingestellt zu sein und bei dem kleinsten Unwetter liegt der gesamte Schienenverkehr lahm. Von den andauernden Streiks des Personals und den unglaublich unverschämten Preisen will ich gar nicht erst anfangen.

Um es kurz zu fassen: Nicht nur ein Mal hat mir die Deutsche Bahn das Reisen in Deutschland vermiest!

Dementsprechend skeptisch war ich zunächst, als wir unseren Sommerurlaub in Italien planten.
Mit dem Zug durch Italien? Und das auch noch in den Sommerferien!? Sofort sah ich mich in einem völlig überfülltem Zug stehen, unzählige italienische Familien auf dem Weg in die Ferien um mich herum und die Klimaanlage kommt gegen die 40°C Außentemperatur nicht an.


Aber Zugfahren in Italien ist eine sehr komfortable Art zu reisen!


Das fängt schon bei den Preisen an! Für jemanden der an Deutsche Bahn-Preise gewöhnt ist, für den erscheint Zugfahren in Italien fast umsonst.

Für die Strecke von Venedig nach Bologna (ca. 150 km) haben wir pro Person 14€ gezahlt.

Bologna nach Florenz (ca.110 km) hat uns 9€ gekostet.

Und um von Florenz nach Rom (ca. 280km) zu kommen haben wir je 21€ bezahlt.

(Ich muss hier anmerken, dass wir zu ermäßigten Preisen gefahren sind, da wir unter 25 sind. Allerdings waren die regulären Tickets immer nur wenige Euro teurer.)


Tolle Website um den passenden Weg von A nach B zu finden: www.rome2rio.com


Und wer jetzt denkt, dass wir zu solchen Preisen ja nur im Viehwagon mitfahren konnten liegt gewaltig daneben!
Alle Züge waren sehr modern und angenehm klimatisiert (fast ein wenig frisch). Der Abstand zwischen den einzelnen Sitzen ist größer, sodass der Gast mehr Beinfreiheit genießt, als in deutschen Zügen. Es gab ausreichen Stauraum für Koffer, auch wenn der Wagon schon recht voll war. Bei allen Verbindungen waren reservierte Sitzplätze inklusive! Auch wenn eine Reservierung kaum nötig war. Die Züge waren nie überfüllt. Ich habe nicht einen Fahrgast stehen sehen. Einige Züge hatten sogar WLAN (das bei uns aber leider nicht funktioniert hat) und Steckdosen. Hier kommt es allerdings darauf an mit welchem Zug man fährt.

Man könnte jetzt natürlich auch meinen, dass man so günstig nur Regionalzüge, gerne auch als Bimmelbahnen beschimpft, fahren kann. Aber die Züge sind von der Geschwindigkeit mit deutschen IC´s oder ICE´s. Auf einigen Strecken fahren Hochgeschwindigkeitszüge die bis zu 300 km/h schnell sind.

Bemerkenswert sind auch die Landschaften durch die man fährt. Von Florenz nach Rom durchquert man die wunderschöne Toskana. Sanfte Hügel und niedliche kleine Städte und Dörfer ziehen an einem vorbei.

Die Abreise aus Venedig ist ebenfalls etwas besonderes. Der Bahnhof liegt in dem historischen Teil der Stadt, also auf einer der vielen kleinen Inseln. Man fährt über eine lange Brücke, mit einem herrlichen Blick auf die Lagune, rüber aufs Festland.


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Italienische Bahnhöfe unterscheiden sich kaum deutschen. Es gibt viele Boutiquen, Schnellrestaurants und Souvenir-Shops. Eine riesige Masse von Menschen ist unterwegs und es gibt überall viel zu viele Tauben!!!
Einige große Unterschiede sind mir doch aufgefallen: Anders als in Deutschland trifft man in Italien deutlich weniger Obdachlose am Bahnhof und alles ist viel sauberer.
In Venedig liegt der Bahnhof direkt am Canal Grade und man hat direkt ein „Venedig-Feeling“, wenn man das Gebäude verlässt. Hier gab es überhaupt keine Obdachlosen oder Bettler, aber eine ganze Brigade von Souvenirverkäufern und Tourguides, die dir direkt etwas verkaufen wollten.
In Bologna liegt der Bahnhof mitten in der Innenstadt, ist allerdings nicht annähernd so überlaufen wie in Venedig. Hier haben wir nicht einmal einen Info-Stand gefunden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Bologna noch keine typische Touri-Stadt ist.
In Florenz wurden wir fast von den gewaltigen Menschenmassen am Bahnhof überrannt! Der Bahnhof ist leider viel zu klein für die vielen Leute, die in täglich benutzen, vor allem in der Urlaubszeit. Der Bahnhof liegt auch hier super zentral, direkt an der historischen Innenstadt. Auch hier warten gleich unzählige Stände mit billigen Souvenirs.
Der Bahnhof in Rom war den einzige, von dem ich leider sagen muss, dass ich mich unwohl gefühlt habe. Nicht der Bahnhof an sich, sondern die unmittelbare Umgebung wirkt,anders als in den anderen Städten nicht besonders sicher. Es lungerten viele zwielichtig aussehende Gestalten in den umliegenden Straßen herum und überall lag Müll.


Alles in allem kann man aber sagen, dass die Bahnhöfe allgemein sehr zentral gelegen sind und man von dort aus sehr gut weiter kommt. Alle waren an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden und wir konnten fast immer zu unserer Unterkunft laufen. Die Bahnhöfe sind sauber und soweit man etwas Englisch beherrscht ist es einfach sich zurecht zu finden.


Zugfahren in Italien wirkt fast luxuriös, wenn man nur „Deutsche Bahn-Standarts“ gewohnt ist. Es ist preiswert und schnell. Außerdem waren ALLE Züge pünktlich!
Ich habe sehr positive Erfahrungen gemacht und kann es nur weiterempfehlen.


Italienische Bahn:

TRENITALIA : www.italienische-bahn.de/de/inlandzuege

Überblick italienische Züge:

www.de.interrail.eu/trains-europe/trains-country/trains-italy


4.9.15 11:57


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