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Chicago – eine echte Alternative zu New York

Ich habe ein Jahr im wunderschönen Chicago wohnen dürfen und möchte euch deshalb zeigen, warum es nicht immer unbedingt New York sein muss.
Denn ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich New York förmlich erschlagen hat. Viel zu viele Menschen, die es alle viel zu eilig haben, auf einem Haufen! Chicago ist zwar weniger bekannt, aber mindestens genau so schön!

 

 

Fakten Chicago:                                                                                                                    

Einwohnerzahl: ca 2,69 Millionen Menschen (Stand: 31. 12. 2013)                 
Fläche: ca. 614 Quadratkilometern                                                             
Sprache: Englisch                                                                                     
Währung: Dollar                                                                                      
Klima: kontinentales Klima                                                                       
sehr
kalte Winter und heiße Sommer                                                          
kälteste Monat Januar, wärmste Monat Juli                                                  
Flughaven: O´Hare InternationalAirport                                                      

Öffentliche Verkehrsmittel: U-bahn CTA (umgangssprachlich nur L genannt),  Watertaxis, Busse
                                                                                   

Quelle: http://www.cityofchicago.org/city/en/about/facts.html (Stand 05.01.15)


Der Lake Michigan

Der Lake Michigan gehört zu den großen Seen im Nordwesten von Amerika. Steht man davor glaubt man eher vor einem Meer zu stehen, um euch ein Gefühl für die unglaubliche Größe des Sees zu geben. Der See verleiht der Stadt nicht nur unglaublich viel Flair, sondern hat auch sehr viel zu bieten. Angefangen bei Bootstouren, denn nur vom Wasser aus kann man die tolle Skyline richtig sehen, bis hin zum tollen Strand im Sommer. Vor allem im Sommer vergisst man häufig, dass man sich gar nicht am Meer befindet.


 

Der Millennium Park

Der Millennium Park war ursprünglich ein Flughafen mitten in Chicago, auf dem nur besondere Gäste wie etwa der Präsident landen durften. Heute ist der Millennium Park Chicagos Version vom Central Park. Direkt am See gelegen beinhaltet der Park eine große Open Air Bühne, auf der im Sommer jedes Wochenende gratis Konzerte stattfinden. Es gibt es viele große Freiflächen, auf denen man immer aufpassen muss nicht in ein Football- oder Baseballspiel zu rennen (so ein Ball tut weh). Mitten im Park steht der Buckingham Fountain. Dieser imposante Springbrunnen wird nachts wunderschön beleuchtet. Nicht zu vergessen ist die weltberühmte Bean. Eine Skulptur, die eigendlich Cloud Gate heißt, wegen ihrer Form nahvollziebarer Weise allerding nur Bean (Bohne) genannt wird.

 

The Magnificent Mile

Die Magificent Mile (die eigentlich nur ein Magnificent Kilometer ist) ist wohl die berühmteste Einkaufsstraße in Chicago. Hier sind man alle namenhaften Marken vertreten. Es ist auch die wohl vollste Straße in ganz Chicago.


 


Die verschiedenen Neighborhoods

Von Lincoln Square über Wrigleyville, Andersonville und Bucktown (mein ganz persönlicher Liebling), Chicagos Neighborhoods sind die authentischte Chicago Erfahrung, die man machen kann. Jede hat ihren ganz eigenen Charme und es ist schier unmöglich alles zu entdecken.
Lincoln Square ist berühmt für seine deutschen Wurzeln und veranstaltet sogar jedes Jahr ein Oktoberfest (mit ganz furchtbarem Bier und noch viel furchtbarerem Sauerkraut). Hier findet man Ruhe, tolle Stadthäuser, Parks und eher teure Läden.
Wrighleyville ist die bekanneste Neighborhood Chicagos. Das liegt vor allem an unzähliegen Bars und Pubs, die vor allem nach einem Spiel der Chicago Cubs (das wohl schlechteste Baseballteam der amerikanischem Oberliga) gut gefüllt sind.
Andersonville ist die Neighborhood die wohl am meisten von Chicagos Gay-Comunity beeinflusst ist. Abgesehen von unzähligen Rainbowflaggs findet man hier tolle Secondhand-Shops und Antiquitätengeschäfte.
Bucktown ist ein Studentenviertel und ziemlich „hipster“. Tagsüber findet man hier eine Menge einzigartiger Läden und abends ist hier immer was los, völlig egal ob es Samstag oder Mittwoch ist. Die Bars tragen hier alle seltsame Namen (The Flatiron?) und das Cliente ist nie langweilig. Außerdem ist Bucktown und seine Umgebung auch der Teil von Chicago in dem die meisten Hispanics wohnen. Das bedeutet leckeres Essen überall und auch noch super günstig!

 


Der Chicago River

Der Chicago River ist aufgeteilt in den South und North Brench und mündet in den Lake Michigan. Die Amerikaner haben tatsächlich die Flussrichtung des Chicago Rivers umgekehrt, weil der See zu stark verschmutzt wurde!
Eine Bootstour auf dem Fluss lohnt sich immer, weil man so die schönsten Gebäude der Stadt bestaunen kann.
An St. Patricks Day wird der Fluss leuchtend grün gefärbt (angeblich vollkommen umweltverträglich). Das muss man einmal gesehen haben.


 


Die Skyline

Bis das World Trade Center One fertig gestellt wurde befand sich das größte Gebäude der Vereinigten Staaten in Chicago, der Willis Tower (der, so komish es klingt, einer Schachtel Zigaretten nachempfunden wurde). Aber auch abgesehen davon ist die Skyline einfach beeindruckend. Vor allem als Europäer wird man bei seinem ersten Spaziergang durch die Stadt nur nach oben starren.




Der Navy Pier

Der Navy Pier ist der einzige verbliebene Unterhaltungspier im Lake Michigan. Früher existierten hunderte. Ich kann es leider nicht schöner umschreiben, aber der Pier ist eine einzige große Touristenfalle! Souvenir-Shops und überteuertes Fast Foot wohin man geht. Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem, vor allem sobald es dunkel ist. Zum einen weil die Stadt im Sommer jeden Samstag und Mittwoch ein riesiges Feuerwerk dort veranstaltet, das man auf keinen Fall verpassen darf, zum anderen weil man von der Spitze aus einen tollen Blick auf die Stadt hat.

 

Der Chicago Loop

In Chicago fährt die L. So wird die U-Bahn von den Locals meistens genannt. Anders als man es von einer U-Bahn erwarten würde fährt die L allerdings größtenteils oberhalb der Erde, auf einem erhöhten Schienennetz. Dieses Schienennetz und das ständige Rattern der Bahnen gehörten zum Stadtbild wie die Hochhäuser. Wer für wenig Geld einen kleine Stadtrundfahrt möchte setzt sich am besten in die L und dreht ein paar Runden.

 

Die Theater

Chicago hat über 200 Theater und eine beeindruckende Theaterkultur. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Berühmte Stücke, die zuvor am Broadway große Erfolge feierten, werden genau so gezeigt wie bekannte Musikals oder kleine Indipendent Produktionen.


 

Chicago Art Institute

Mehr 200 Art Galleries gibt es in Chicago. Aber das Schmuckstück liegt mitten im Millennium Park: Das Chicago Art Institut. Wer sich hier alles anschauen möchte wird mehrere Tage brauchen, aber wer einfach einmal einen echten Picasso oder Monet bestaunen möchte kann dies auch in ein paar Stunden tun. Die Ausstellung ist riesig, abwechslungsreich und beeindruckend. Schon das Gebäude ist einen Besuch wert.



Die Musik

Wer an Jazz und Blues denkt, dem fällt vielleicht nicht unbedingt sofort Chicago ein, aber die Stadt hatte einen großen Einfluss auf diese Musikrichtungen. Wer also auf diese Musik steht findet unzählige anthentische Lokale in denen erstklassiger Jazz oder Blues gespielt wird.
Außerdem gibt es fast jedes Wochenende irgendwo in Chicago ein Musikfastival, das einen Besuch wert ist.



Deep Dish Pizza

Und zu guter Letzt etwas für den Magen: Chicagos Deep Dish Pizza darf man auf keinen Fall verpassen! Deep Dish Pizza ist quasi gefüllte Pizza, also Unmengen von Käse. Macht nicht den Fehler und bestellt euch eine für euch alleine. Dieses Gericht ist so mächtig, dass ihr schon nach einem Stück kämpfen müsst.

5.1.15 13:50
 


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